Feigenblatt jetzt neu

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Das neue Feigenblatt ist da. Wie immer eine sehr sinnliche Mischung aus Poesie, Information und richtig schöner, niveauvoller Fotografie.

(Quelle: Die Zeit – Man muss ja nicht immer reden)

Das Magazin Feigenblatt kannte ich noch nicht, finde es aber interessant von der Machart her. Daher habe ich mich auf die Suche nach einer Verkaufsstelle hier in Hamburg gemacht und bin dabei auf die Kleine Freiheit – Das Erotikgeschäft für die Frau gestoßen.

Auf der dortigen Presse-Seite fand ich auch einen Artikel aus der Woman, der in die gleiche Richtung ging, die auch im venus_fm-Beitrag rüberkam:

  • Frauen wollen auch Pornos anschauen
  • diese sollen in jeder Hinsicht gut gemacht sein
  • es gibt zu wenige gute Pornos, das meiste ist Männerramsch (meine Worte)

Also, meine Damen, es liegt in Eurer Hand bzw. in Eurer Brieftasche, daß sich der Markt langsam mal mehr in Eure Richtung dreht. Schließlich habt Ihr auch meistens die Verantwortung für das Haushaltsbudget – also macht was draus.

Schwankende Gestalt

Sie fiel mir zuerst auf, als sie auch aus der S-Bahn am Hauptbahnhof ausstieg.

Weil man dort nicht niveaugleich ausstiegen kann, sondern ca. 20 cm Höhenunterschied zu überwinden hat, war ihr Ausstieg eher ein Art Absprung mit ein bisschen Geruder in der Luft. 20 cm sind zwar nicht wenig, aber doch kein Grund für so ein Aufhebens, dachte ich zuerst.

Dann lief sie vor mir her in die gleiche Richtung und ich erkannte die gesammelten Gründe für diesen halbakrobatischen Akt. Ihre engen Stiefel mit sehr hohen Absätzen waren alles andere als stabiles Schuhzeug, so daß schon kleine Sprünge seltsame Landungen nach sich ziehen mußten. Auf der Treppe war mit solchen Schuhen kein wirklich sicheres Auftreten möglich, wie ich dann sehen konnte.

Zusätzlich trug sie eine knallenge Hose, die ihren prallen Arsch zwar sehr gut betonte, die aber alles andere als bequem aussah.

Der sorgfältig mit Schlüsselreizen garnierte Auftritt verkehrte sich vor meinen Augen ins Gegenteil, je länger ich sie beobachtete. Sie konnte kaum normal gehen geschweige denn normal stehen, so sehr war sie mit Arschwackeln und Stöckeln und Eingezwängtsein beschäftigt.

Bringt es das, liebe Leserinnen, liebe Leser? Wenn aus der geplanten „Ich lass Euch lechzen“-Show eine „Mein Gott wie überzogen!“-Nummer wird, geht das doch vollkommen am Ziel vorbei, oder?

Planet Wissen: Liebe und Triebe – Was Paare zusammenhält (TV-Tipp)

Liebe – dann sind die Gefühle im Ausnahmezustand. Sie ist der Himmel auf Erden, sagen die einen. Sie ist eine Krankheit sagen die anderen. Gemeinsam in Liebe alt werden, auf Dauer das Glück festhalten, das wünschen sich fast alle Paare. Doch stürmische Liebe und prickelnde Erotik lassen mit den Jahren nach. Ein Patentrezept für das lange Glück zu zweit gibt es nicht.

(Quelle: Planet Wissen: Liebe und Triebe – Was Paare zusammenhält)

Jetzt gleich im WDR-Fernsehen um 15:00 Uhr, Wiederholung Donnerstag um 8:20 Uhr im WDR. Interessant, weil Ulrike Brandenburg in der Sendung anwesend ist.

„Abenteuer außer Haus“

„Man muss sich immer neu entdecken. Sex und Erotik im Alter sind etwas wunderbar Sinnliches, kein Tabu. Ich selbst bin ein sehr treuer Mensch. Aber langjährige Partnerschaften, in denen aus Liebe Freundschaft geworden ist, vertragen bei gegenseitigem Respekt sogar ein Abenteuer außer Haus.“

(Quelle: Kaufmann im Hamburger Abendblatt: „Sex im Alter ist kein Tabu“)

Das sagte Christine Kaufmann anlässlich der Vorstellung ihres neuen Buchs in Hamburg. Wenn ich es richtig überblicke, sind es eher Frauen, die derartige Aussagen in der Öffentlichkeit machen – so als wenn Männer nichts zu den Themen „Sex im Alter“ und „freundschaftlicher Seitensprung“ zu sagen hätten.

Ist meine Aussage zu pauschal, wenn ich feststelle, daß ältere Männer ihre Aktivitäten entweder ganz einstellen oder nach draußen ins Ehrenamt flüchten, während ältere Frauen Genuß und Sinnlichkeit kultivieren?

Ha! Noch jemand, der die Front der sinnlos strengen Monogamisten öffentlich durchbricht. 🙂

Pornos für Frauen

Por-No oder Go!?
Der weibliche Umgang mit harten Sexbildern

Wenn der Klempner an der Tür klingelt, sitzen Frauen wie selbstverständlich im Bademantel da, sind sexhungrig und stöhnen, was das Zeug hält, während der Mann lässig bleibt und seine überbordende Männlichkeit schließlich an dem willenlosen Weib austobt. So sieht in Pornos in der Regel das Drehbuch aus. Kein Wunder, dass Feminismus und Pornographie sich lange Zeit auszuschließen schienen wie Vegetarismus und Schnitzel.

(Quelle: WDR 5 – venus_fm, Sendung vom 24.03.2007)

Obigen Beitrag habe ich mir heute als Aufzeichnung angehört und festgestellt, daß ich letztes Jahr was verpasst habe – es gibt seitdem ein PornoSexheft von Frauen für Frauen. Herausgegeben wird es von den beiden Kölnerinnen Elke Kuhlen und Nicole Rüdiger.

Links rund um das PornoSexheft:

Dann wurde noch Nicole Reinke-Torner befragt, die einen Erotikfilm für Frauen gedreht hat:

Sie beschrieb dann außerdem, wie beschissen die Arbeitsbedingungen für Frauen bei den normalen Porno-Drehs sind. Vor der Kamera und auch im Arbeitsverhältnis werden die Frauen wie ein Stück Fleisch behandelt und werden ständig gegängelt – im Gegensatz zu den Männern.

Insgesamt sind viel mehr Frauen als noch vor 20 Jahren an Pornos interessiert. Allerdings wies Nicole Reinke-Torner auch darauf hin, daß viele Frauen sich einerseits mit ihren Kerlen zusammen die Filme angeblich gerne anschauen würden. Andererseits würden sie dann aber unter ihresgleichen eher laut sagen, wie scheiße die Filme sind.

Dem kann ich übrigens auch zustimmen – so schlechte Filme können sich die Filmemacher nur erlauben, weil sie keine Angst haben müssen, öffentlich von Kritikern verrissen zu werden.

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Dicktittensau

Kaum zappt man mal bis ans Ende der Sendertabelle, schon taucht DSF im Fernseher auf. Und siehe da, der Sender hatte heute seinen besonders kreativen Tag in Bezug auf die Zuschauermotivation. Die laufende Verarschungs Call-In-Sendung hatte eine besonders vollbusige Moderatorin in einen Bikini gesteckt:

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(Quelle: DSF-Call-In-Sendung vom 23. März 2007)

Es war einfach putzig-rührend, wie sie da mit ihrer Micky-Maus-Stimme und möglichst viel Titten-Gewackel versuchte, die AnrufER zum Mitmachen zu bewegen. Das ging schon nicht mehr unter die Gürtellinie, das zielte schon in die Hose rein und ran an den Schwanz, war mein Eindruck.

Man möge mir die Überschrift verzeihen, aber das war der spontane Ausruf, als ich sie nach dem Reinzappen erblickte. Dann kehrte das Bewußtsein wieder, welcher bekloppte Sender das überhaupt ist, der da mal wieder eine Billigmasche fuhr. 😉

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Sexlos glücklich (TV-Tipp)

Sexlos glücklich (NDR, Sonntag, 15:45 Uhr)

Karl und Brigitte: die Liebe ist noch da, aber der Sex hat sich lange verabschiedet.

Karl und Brigitte leben seit 15 Jahren zusammen, Sex hatten sie zuletzt auf Gran Canaria, vor zehn Jahren. Jetzt stehen andere Freuden im Vordergrund, gutes Essen zum Beispiel. Thorsten und Christina, ein junges Paar, schlafen auch nicht miteinander.

(Quelle: NDR Fernsehen – Sexlos glücklich)

Beim WDR sind übrigens anläßlich einer früheren Ausstrahlung dieser Sendung deutlich mehr Verweise auf thematisch passende Seiten vorhanden als bei dieser NDR-Ausstrahlung.

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Theratalk (Video-Podcast)

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Theratalk® Video – Podcast

Lernen Sie, wie Sie in Ihrer Partnerschaft glücklicher und zufriedener werden können. In diesem monatlich erscheinenden Video-Podcast lernen Sie aktuelle Ergebnisse der wissenschaftlichen Partnerschafts-Forschung und deren praktische Anwendung im Alltag kennen.

(Quelle: Theratalk Video-Podcast, Folge 1: Sex, Kommunikation, Seitensprünge)

Obiger Podcast war ein Nebenergebnis des Hurentaxi-Fundstücks von letzter Woche, habe mir eben gerade diese Folge angeschaut. Mir gefällt die ruhige Art, mit der vorgetragen wird. Muß ja nicht immer alles so schrill sein wie im Fernsehen. Die Filme (drei bisher) können einzeln heruntergeladen werden, oder als iTunes-Podcast abonniert werden.

Bücher-Stöckchen

Die ilse.bilse hat es geworfen, und ich habe es aufgefangen.

Erst beim Durcharbeiten ist mir aufgefallen, daß dieses Stöckchen recht deutlich auf Buchkäufer mit Schwerpunkt Belletristik gemünzt ist, ich aber ein ziemlich anderer Typus bin. Mehr dazu am Ende.

Gebunden oder Taschenbuch?

Das ist bei mir egal – wie es gerade verfügbar ist. Beide Varianten klappen sowieso meistens wieder von alleine zu, wobei die Taschenbücher da ’ne Spur blöder sind.

Amazon oder Buchhandel?

Amazon kommt immer seltener zum Einsatz, seitdem ich weiß, was die alles von mir speichern. Außerdem stehe ich immer öfters auf Beratung in kleinen Läden, wo man sich Zeit für mich nimmt. Die kennen meistens ihr jeweiliges Segment auch besser als ein Megaladen wie Amazon.

Lesezeichen oder Eselsohr?

Eselsohren sind bei mir zufällige Nebenprodukte der Buchbenutzung und werden umgehend beseitigt. Als Lesezeichen muss alles herhalten, was dünn genug für eine Bucheinlage ist. Wenn es ein Buch ist, das fesselnd genug ist, muss es auch mal ein paar Nächte auf dem Bauch aushalten.

Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?

Da das Regal unterschiedliche Abstände der Fachböden aufweist, sind sie zumindest nach Größe sortiert. Meine Comic-Alben sind einfach deutlich höher als die Taschenbücher. Und der Rest (meistens Bibliotheksbücher) fliegen irgendwo in der Wohnung herum.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?

Wegwerfen käme nur in Frage, wenn schwere Beschädigungen vorliegen würden. Vor zwei Jahren habe ich mal so 150 bis 200 verkaufsfähige Bücher an einen gemeinnützigen Buchladen verschenkt, weil sie bei mir nur noch verstaubten und mir nicht mehr viel bedeuteten. Den kleineren Rest habe ich behalten, weil er entweder nicht verkaufsfähig war oder weil er mir noch was bedeutet.

Verkauft habe ich nach jahrelanger Lagerung bisher nur viele Comics aus meiner Kindheit und Jugend, weil sie nur noch als Staubfänger und/oder Kistenware bei mir waren.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?

Behalten, da doch meistens sehr hübsch gestaltet.

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?

Hm, weiß ich gar nicht, passiert viel zu selten. Bleibt wohl faulheitshalber dran.

Kurzgeschichten oder Roman?

Hauptsache Lesefutter.

Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?

Hauptsache Lesefutter.

Harry Potter oder Lemony Snicket?

Vom ersten noch nie was gelesen (im umschiffe nach Möglichkeit alles, was jeweils aktuell gehypt wird – wenn ich später selbst den Weg dort hin finde, ist das OK), und das letztere sagt mir gar nichts.

Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?

Das Kapitelende versuche ich meistens zu erreichen, wenns dann doch nicht mehr geht, ist Ende Gelände.

„Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?

What’s the difference?

Kaufen oder Leihen?

Kaufen eigentlich nur noch, wenn es beruflich notwendig ist. Wenn man ein Bibliothekssystem mit über 1,7 Mio. Medien zur Verfügung hat, ist Kaufen eigentlich überflüssig. Außerdem sind die Lesegebühren in Hamburg mit 40 EUR/Jahr (Premium-Karte) so hoch, daß ich die wieder reinbekommen will. *g*

Neu oder gebraucht?

Neu, weil meistens bedarfsorientiert.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?

Siehe oben – kaufen entfällt immer öfters. Bestsellerliste verbietet sich bei mir von selbst, Rezension wird gerne genommen, Empfehlung vielleicht und Stöbern ist mir zu ungenau. Es lebe der Zufall.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?

Tutti completti muss es sein, nicht solche durchsichtigen Marketing-Maschen.

Morgens, mittags oder nachts lesen?

Äh, wie es gerade kommt, ein Tag ohne Lesen gibt es nicht.

Einzelband oder Serie?

Bestimmte Serien sind OK, aber die habe ich dann nicht wegen ihres Serien-Charakters in die Hand genommen, sondern weil mir der Autor zusagt.

Lieblingsserie?

Kann es bei mir nicht geben, alles ist im Fluß und unterliegt stetiger Veränderung. Die Anzahl der Favoriten steigt, aber es kann nicht nur einen geben.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?

Bücher sind per Definition Massenware, also kann es kein Buch geben, das andere nicht kennen.

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?

Entfällt, weil alles, was mit „Lieblings…“ beginnt bei mir entweder nicht vorhanden ist oder sowieso offensichtlich ist für die, die mich kennen.

Welches Buch lesen Sie gegenwärtig?

Sechs Bücher warten auf mich, davon vier rund um Computer, ein Comic und ein Roman.

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?

Kann ich erst am Lebensende sagen, bis dahin habe ich noch viel vor mir.

Soweit das Stöckchen, welches ich für sehr Buchhandelsorientiert halte. Ich habe meinen ersten eigenen Büchereiausweis mit 6 Jahren bekommen – mit 5 Jahren durfte ich damals noch keinen haben, obwohl ich schon fleissiger Nutzer war. Ich konnte bereits in Ansätzen vor der Grundschulzeit lesen.

Bis zum Abitur habe ich bestimmte Bereiche der Kleinstadtbücherei meiner Kindheit und Jugend relativ systematisch durchgearbeitet, was in dieser Menge niemand hätte kaufen können.

Gekauft habe ich allerdings doch was – Comics aus dem Hause Walt Disney. Da sind über viele Jahre Berge von Taschengeld reingewandert. Teilweise gibt es die Hefte noch, die Bücher sind mittlerweile alle wieder verkauft.

Und heutzutage sind Comics für Erwachsene eines meiner Steckenpferde. Das sind keine Pornos, sondern gute Stories in gezeichneter Form, gerne auch anspruchsvolle Geschichten mit Zeitbezügen der letzten 100 Jahre. Über 50 Stück habe ich in den letzten 6 Monaten ausgeliehen, wobei ich einfach nur ins Regal greifen mußte und durch Blättern entschied. Ralf König kommt übrigens immer mit, sofern ich das Werk noch nicht kenne. *g*

Das ganze Science-Fiction-Gedöns ödet mich mittlerweile an, weil es sich zu oft um Technikkrams dreht – früher fand ich das faszinierend, heutzutage verdiene ich mein Brot mit sowas ähnlichem.

Mein Stöckchen ist fertig – wer will es haben? Ich bin absolut kein Stöckchenwerfer, es möge der oder die aufheben, der oder die sich angesprochen fühlt.

Fick-Messe

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Kondome – Ich wäre nicht überrascht, wenn die Geburtenstatistik 9 Monate nach der CeBIT stark ansteigt. Darum packen Sie für alle Fälle ein paar Kondome ein. Es ist immer besser gut vorbereitet zu sein.

(Quelle: Was nimmt man auf die CeBIT mit und was läßt man besser zu Hause? – Judith Raddatz im CeBIT-Blog der Firma Fujitsu Siemens)

Es freut mich, daß solche Tips endlich auch mal öffentlich gemacht werden und nicht nur als Insider-Wissen von Messepersonal-Generation zu Messepersonal-Generation weiter gegeben werden.

Sehr schön auch der lustige Kommentar unter dem obigen Beitrag – da merkt man, daß ein echter Technikfreak ihn geschrieben hat. 😉

(via Heise Online)

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