Don’t cry for you, Arschentina

Sie kam rein. Ich ging raus.
Sie wollte im Supermarkt einkaufen. Ich war dort gerade fertig.
Sie hatte einen wirklich schnuckligen Jeans-Arsch. Ich konnte ihn nur kurz sehen, war aber sehr nachhaltig beeindruckt.

Im Weggehen sprang mir daher die Überschrift in den Kopf, weil der beeindruckende Genuß schon so schnell wieder endete, obwohl es doch gerade erst angefangen hatte.

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Freigeistiges Blasen

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Herrgott, Sie können doch nicht ihre komplette Beziehung auf funktionierendem Oralverkehr aufbauen! Haben Sie denn keinerlei Interesse an der Persönlichkeit Ihrer Partnerin?

(Quelle: Hilmi Sözer in einem Sketch der SAT.1-Sendung „Ladyland“)

Durch einen Kopfzusammenstoß hatten er (als prolliger Hausmeister Brettschneider) und Anke Engelke (in der Rolle einer intellektuellen Professorin) ungeplant den Geist getauscht. Nun sprach er sehr gewählt – und sie war ein Prollweib. Hatte für ihren Mann den angenehmen Nebeneffekt, daß sie ihn zum ersten Mal einen geblasen hat (im fahrenden Auto), im Bett auch mächtig aufgedreht hat und kein Blatt mehr vor den Mund nahm.

Obiges Zitat stammt aus der Szene, in welcher der Hausmeister seinen Geist zurück haben will, weil er mit den vielen intellektuellen Gedanken nicht klar käme und zu seiner sexbesessenen und ohne jegliche Ansprüche auskommenden Frau zurück wollte.

Jedoch fühlt sich Frau Professor eigentlich ganz wohl in ihrer neuen Haut. Letztendlich tauschen beide am Ende doch wieder und machen alles rückgängig.

Gut gespielt, lustige Idee, freundlich-dreckige Umsetzung – das hat mir gefallen. Die für mich spannende Frage kam während des Anschauens – was würde passieren, wenn man einer Frau mal einfach alle Hemmungen nehmen könnte, die sie sonst so hat? Auf Vertrauensbasis natürlich, und nicht so ausgewalzt wie bei den in diesem Sketch verwendeten Klischees.

Sonne & Bikini (Updated)

Kaum wird es Hamburg mal etwas wärmer, schon sitzt die erste Nachbarin mit Bikini-Oberteil auf ihrem Balkon im 2. OG.

Der Balkon liegt zum nicht begehbaren Innenhof hin, der vor allem nachmittags sehr guten Sonneneinfall hat.

Ich bin gespannt, was mir dieser Innenhof noch so alles bringen wird. 🙂

Nachtrag, 15.04.2007, 11:39 Uhr:
Diese Frau ist ein Sonnen-Junky. Als ich eben kurz aus dem Fenster schaute, saß sie schon auf ihrem Balkon, dieses Mal die Beine ans Geländer. Schöne Beine übrigens.

Gestern saß sie auch draußen, aber deutlich länger als alle anderen Nachbarn zusammen, welche den warmen Nachmittag zeitweilig auf dem Balkon genossen haben.

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Paare – geht das? (TV-Tipp)

Mann und Frau, das unmögliche Paar?
Ist die lebenslange Zweierbeziehung heute antiquiert? Auch weil die Menschen immer älter werden, bedeutet das für viele eine zweite Partnerschaft. ARTE schreibt eine Kulturgeschichte der Zweierbeziehung und fragt nach Lebensformen der Zukunft.

(Quelle: Mann und Frau, das unmögliche Paar? – ARTE Thema)

Dienstag, 10. April 2007 ab 20.40 Uhr auf ARTE
Wiederholung am 11. April 2007 ab 14.45 Uhr
Themenabend, ARTE F, 2007, 120 Min.

  • 20.40 Uhr
    Liebe in der Midlife Crisis
    Dokumentation von Yvonne Debeaumarché, Frankreich 2007, Erstausstrahlung, 45 Min.
  • 21.25 Uhr (VPS 21:30)
    Kleine Geschichte der Paarbeziehung
    Dokumentation von Sophie Lepault, Julien Hamelin, Arnaud Levert, Frankreich 2007, Erstausstrahlung, 45 Min.
  • 22.05 Uhr (VPS 22:15)
    Gesprächsrunde
    Diskussion, Frankreich 2007, ARTE F, Erstausstrahlung, 27 Min.
    Moderation: Daniel Leconte

Lustvolles Alter (TV-Tipp) – Updated

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Erika Berger stellt klar, wo die unterschiedlichen Talente der Geschlechter tatsächlich liegen, Hannelore Hoger klärt über die gesellschaftlich festgelegte Altersgrenze weiblicher Sexualität auf – und das recht derbe. KRATZBÜRSTEN brechen mit dem guten Geschmack, ohne geschmacklos zu sein und stellen unzensiert und ohne Blatt vorm Mund ein paar entscheidende Dinge klar.

(Quelle: WDR-Fernsehen: Kratzbürsten – Lust und Frust im reifen Alter (1))

Ich freue mich auf diese Form der Aufklärung. Vor allem, weil ich Altersgrenzen für Sex für derben Blödsinn halte, verzapft von Menschen, die es am liebsten selbst die ganze Zeit treiben möchten. Außerdem sah die Vorschau schon mal sehr interessant aus.

Heute, 10.04.2007 und Mittwoch, 11.04.2007
jeweils 22.00 – 22.30 (30 min.) im WDR-Fernsehen

Wiederholung: 13.04.2007 und 14.04.2007
jeweils 12.15 im WDR-Fernsehen

Nachtrag, 12.04.2007, 00:05 Uhr:
Die beiden Folgen habe ich heute als Aufzeichnung angeschaut, und sie haben mir sehr gefallen. Die Damen waren zwischen 44 und 75 und haben kein Blatt vor den Mund genommen, weder bei Fragen rund um das Thema Alter noch sexuellen Fragen.

Es war ein schöner Zusammenschnitt aus Interview-Schnipseln, in denen die Frauen ihre Sicht der Dinge rüber brachten. Erika Berger fand ich etwas zu sehr auf Äußerlichkeiten bedacht, während Renate Schmidt deutlich dezenter sprach als die meisten anderen Frauen. Katja Ebstein kam mir sehr verhalten vor, während Ingrid van Bergen schön lospolterte. Jutta Speidel hat mir durch ihre offene Art gefallen, Katy Karrenbacher Karrenbauer war die Jüngste und sprach auch offen alles aus, während Hannelore Hoger eher die negativen Anteile betonte. Gerburg Jahnke blieb mir durch einen für mich gut nachvollziehbaren Wunsch gut im Gedächtnis.

In ihrem früheren Missfits-Repertoire hatten sie und ihre Bühnenpartnerin Stephanie Überall zwei alte Frauen gespielt, die vor allem gerne übers Ficken gesprochen haben – öffentlich, auf einer Parkbank, und auch überall sonst wo sie gerade waren. Das, was sie früher nur ihren Bühnenfiguren Matta und Lisbeth erlaubt hatten, würden sie bei persönlichem Erreichen des vormals gespielten Alters auch gerne selbst machen, so jedenfalls die Idee.

Insgesamt waren die Damen sehr erfrischend in ihren Ansichten – lebensnah, lustorientiert, und sich dabei sehr im Klaren darüber, wie bescheuert die meisten Menschen immer noch auf ältere Frauen reagieren, die einfach im Leben und beim Sex wissen, was sie wollen.

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Lustvolles Alter (TV-Tipp) – Updated

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Erika Berger stellt klar, wo die unterschiedlichen Talente der Geschlechter tatsächlich liegen, Hannelore Hoger klärt über die gesellschaftlich festgelegte Altersgrenze weiblicher Sexualität auf – und das recht derbe. KRATZBÜRSTEN brechen mit dem guten Geschmack, ohne geschmacklos zu sein und stellen unzensiert und ohne Blatt vorm Mund ein paar entscheidende Dinge klar.

(Quelle: WDR-Fernsehen: Kratzbürsten – Lust und Frust im reifen Alter (1))

Ich freue mich auf diese Form der Aufklärung. Vor allem, weil ich Altersgrenzen für Sex für derben Blödsinn halte, verzapft von Menschen, die es am liebsten selbst die ganze Zeit treiben möchten. Außerdem sah die Vorschau schon mal sehr interessant aus.

Heute, 10.04.2007 und Mittwoch, 11.04.2007
jeweils 22.00 – 22.30 (30 min.) im WDR-Fernsehen

Wiederholung: 13.04.2007 und 14.04.2007
jeweils 12.15 im WDR-Fernsehen

Nachtrag, 12.04.2007, 00:05 Uhr:
Die beiden Folgen habe ich heute als Aufzeichnung angeschaut, und sie haben mir sehr gefallen. Die Damen waren zwischen 44 und 75 und haben kein Blatt vor den Mund genommen, weder bei Fragen rund um das Thema Alter noch sexuellen Fragen.

Es war ein schöner Zusammenschnitt aus Interview-Schnipseln, in denen die Frauen ihre Sicht der Dinge rüber brachten. Erika Berger fand ich etwas zu sehr auf Äußerlichkeiten bedacht, während Renate Schmidt deutlich dezenter sprach als die meisten anderen Frauen. Katja Ebstein kam mir sehr verhalten vor, während Ingrid van Bergen schön lospolterte. Jutta Speidel hat mir durch ihre offene Art gefallen, Katy Karrenbacher Karrenbauer war die Jüngste und sprach auch offen alles aus, während Hannelore Hoger eher die negativen Anteile betonte. Gerburg Jahnke blieb mir durch einen für mich gut nachvollziehbaren Wunsch gut im Gedächtnis.

In ihrem früheren Missfits-Repertoire hatten sie und ihre Bühnenpartnerin Stephanie Überall zwei alte Frauen gespielt, die vor allem gerne übers Ficken gesprochen haben – öffentlich, auf einer Parkbank, und auch überall sonst wo sie gerade waren. Das, was sie früher nur ihren Bühnenfiguren Matta und Lisbeth erlaubt hatten, würden sie bei persönlichem Erreichen des vormals gespielten Alters auch gerne selbst machen, so jedenfalls die Idee.

Insgesamt waren die Damen sehr erfrischend in ihren Ansichten – lebensnah, lustorientiert, und sich dabei sehr im Klaren darüber, wie bescheuert die meisten Menschen immer noch auf ältere Frauen reagieren, die einfach im Leben und beim Sex wissen, was sie wollen.

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Playboy-Bunny & Rollstuhl (Hinweis für Google-Besucher am Ende / Note for Google visitors at the end)

Sie schiebt. Er sitzt.
Sie schiebt den Rollstuhl. Er sitzt in diesem Rollstuhl.
Sie hat lange Hasenohren. Er trägt normale Kleidung.
Sie trägt ein helles Playboy-Bunny-Kostüm. Er wird von ihr durch eine Fußgängerzone geschoben.

Diese Szene durchzog die heutige Sendung (Folge 6) der Serie „Para-Comedy“ (Comedy Central) als Running Gag. Und die Menschen in der Fußgängerzone schauten oft sehr irritiert.

Warum eigentlich? Dürfen schöne Frauen keine Rollstühle schieben? Oder dürfen Rollstuhlfahrer keine scharf aussehenden Frauen abbekommen? Oder können sich Rollstuhlfahrer keine schicke Begleitung leisten, meinetwegen über einen Escort-Service?

Oder waren da nur viele neidisch? Es könnte ja auch sein, daß die beiden ein Paar wären, daß sich einen Spaß in aller Öffentlichkeit erlaubt?

Auf alle Fälle eine gelungene Aktion, die mal wieder zeigt, wie veraltet das Denken in den Köpfen oft noch ist.

Nachtrag, 14.04.2007, 14:36 Uhr:
Liebe Google-Besucher, die ihr hier das Playboy-Bunny-Foto anschauen wollt – es ist nicht hier. Habe es nur verlinkt und keine Ahnung, warum das Google-System dieses Blog als Speicherort des Fotos eingestuft hat.

Dear international visitor, the Playboy Bunny photo is not available here – Google is wrong in stating that the picture origins in this blog. It is only linked here.