Mottoüberprüfung erfolgreich

Hyphothese:
Das Motto dieses Weblogs ist für einen nicht geringen Teil der weiblichen Internet-Nutzer positiv beantwortbar mit einer Zahl deutlich größer als „1 mal am Tag“. Diese Hypothese soll durch eine Stichprobe verifiziert oder falsifiziert werden.

Vorgehensweise:
Die Befragungen erfolgten durch persönliche Interviews mittels Chat, Email und Telefon.

Stichprobenauswahl:
Mittels Zufallsauswahl wurde eine beliebige Frauen-Community im WWW ausgewählt. Dortige Studien-Teilnehmerinnen wurden ebenfalls nach Zufallsprinzipien durch Vorgespräche ausgewählt.

Beschreibung der Probanden:

  • Altersbereich: 32 bis 46
  • Frauenarbeitsquote: 100%
  • Beziehungsstatus: ledig/getrennt

Zwischenergebnis nach 9 Tagen:

  • Quote Beziehungssuchende: 66%
  • Quote Nutzung von pornographischem Material: 66%
  • Quote Interesse an Gesprächen über sexuelle Themen: 100%
  • Quote Zustimmung zur Aussage „Männer befriedigen Frauen eher unzureichend“: 66%

Weitere Ergebnisse werden nach Abschluss der Studie veröffentlicht


Na gut, ich habe natürlich keine Studie gemacht. Und ich habe auch nicht streng wissenschaftlich gearbeitet – allein der Stichprobenumfang ist mit n=6 viel zu gering, um eine statistisch signifikante Aussage treffen zu können.

Aber auffällig fand ich einfach, an welchen Stellen sich für mich überraschende Häufungen in den dort geführten Gesprächen ergaben. Bei Zufallsbekanntschaften eine derartig hohe Übereinstimmung in den genannten Bereichen vorzufinden, fand ich für meinen Teil sehr bemerkenswert.

Natürlich ist nicht auszuschließen, daß die Online-Nutzerinnenschaft einer deutschen Frauencommunity eine in sich relativ homogene Gruppe mit gleichen Wünschen und Verhaltensweisen darstellt, zumal sich die Community an die entsprechenden Printprodukte mit einschlägigem Leserinnen-Profil anlehnt.

Andererseits könnten die sehr mitteilungsfreudigen Probandinnen auch aus besonders am Thema „Sex“ interessierten Personen bestehen, so daß vermutlich nur eine geringe Repräsentativität für die gesamte Community gegeben ist.

Am Ende habe ich vielleicht nur einfach ein Gespür dafür, entsprechende Aussagen überhaupt mitgeteilt zu bekommen.

Auf alle Fälle – Mottobestätigung gefunden, wenn auch nur bei bestimmten Personen. 😉

Lauschende Frau

Als ich letzten Freitag Besuch von einer guten Freundin hatte, haben wir einige Zeit in einem Restaurant verbracht. Das Verhältnis zwischen ihr und mir umfasst auch spannende Gespräche über sexuelle Erlebnisse gleich welcher Art, da jeder weiß, wie der andere damit umgeht.

Während des Essens machte meine Besucherin mich darauf aufmerksam, daß die Frau am Tisch hinter mir sichtbar näher gerückt wäre, um zu lauschen. Und da wir das Thema Sex nicht nur gestreift haben, sondern quasi mit dem Aussichtsbus durchgefahren sind, gab es vermutlich ein Paar rote Ohren.

Als ich mich später in Gegenspionage versuchte, vernahm ich nur harmloses Gelaber seitens des Mannes, so daß wir wohl einfach die aufregendere Alternative dargestellt haben.

Computer mögen keinen Sex

Im Berliner Werk von Bayer-Schering-Pharma ist es nach einer Computerpanne zu einem beispiellosen Produktionsstopp gekommen. Wie eine Unternehmenssprecherin inzwischen gegenüber dem Tagesspiegel bestätigte, fielen bereits am Wochenende mehrere Schichten „aufgrund eines technischen Defekts im Datenverarbeitungssystem“ aus.

(…)

Den Schaden, der dem Konzern durch den Ausfall entstanden ist, wollte die Sprecherin nicht beziffern. Die Nachfrage nach Produkten von Bayer-Schering-Pharma, vor allem nach Verhütungspillen wie Yasmin oder Yaz, die in Berlin produziert werden, sei zurzeit aber sehr hoch.

(Quelle: Heise.de: Computerpanne legt Antibabypillen-Produktion bei Schering lahm)

Liege ich mit der Spekulation in meiner Überschrift richtig? Oder wie ist es zu erklären, daß die Produktion schon mehrere Tage ausfällt?

Technorati-Tags:

Orgasmus – Geheimnisse eines Hochgefühls (TV-Tipp / arte)

Montag, 16. Juli 2007 ab 22.15 Uhr
Orgasmus – Geheimnisse eines Hochgefühls

Ist es die Erfüllung oder nur das Ende vom Sex? Kein anderes Thema ist so von utopischer Glücksvorstellung überlagert wie der Orgasmus. Der Themenabend beleuchtet die unterschiedlichen Facetten der Lust aus männlicher und weiblicher Sicht und enthüllt das Mysterium der Ekstase.

(…)

22.15 Uhr
Der kleine Tod. Der weibliche Orgasmus.
Dokumentation, Frankreich 2006, 45 Min.
Regie: Sophie Jeaneau
Wiederholungen:
17.07.2007 um 03.00 Uhr
01.08.2007 um 01.25 Uhr

(…)

23.00 Uhr
Das höchste der Gefühle. Der männliche Orgasmus.
Dokumentation, Frankreich 2006, 45 Min.
Regie: Yvonne Debeaumarché
Wiederholungen:
17.07.2007 um 03.40 Uhr
01.08.2007 um 02.05 Uhr

(…)

23.40 Uhr
Gesprächsrunde
Frankreich 2006, ARTE France, 25 Min.
Moderation: Daniel Leconte
Wiederholung:
17.07.2007 um 04.20 Uhr

(Quelle: Orgasmus – Geheimnisse eines Hochgefühls / arte-Thema)

Zusätzliche Informationen und Links befinden sich auf der Vorschaltseite.

Ein Sexhelfer in der Not

Das kleine Liedchen „Der Orgasmusmann“ von Heinz Strunk sorgt im ZEIT Sexblog gegenwärtig für eine lebhafte Diskussion darüber, ob man Kinder Texte mit sexuellen Inhalten singen lassen könnte.

Blöde wie ich bin habe ich nichts besseres zu tun gehabt als laut zu fragen, ob das denn überhaupt Kinder gewesen sind – oder nur wie Kinder klingende Gesangstimmen? Die Frage ist mittlerweile von der Blogautorin über die Plattenfirma an den Künstler weitergereicht worden, und die Wellen glätten sich gerade wieder, nachdem diese Weiterleitung bekannt gegeben wurde.

Und das Lied selbst? Es kommt musikalisch betont harmlos daher, ist aber vom Text her entlarvend, weil es eine brilliante Kurzgeschichte über sexuelle Sehnsüchte und Nöte vermittelt. Und vor allem so geschickt verpackt – ich habe erst beim fünften oder sechsten Hören begriffen, um welchen kleinen Freundenspender es sich wirklich handelt.

Reinhören und mitlachen!

Sex & Erotik im TV für die nächsten 7 Tage (Tipps en masse)

Nachdem bisher nur auf einzelne Sendungen hingewiesen wurde, möchte ich heute mal den Spieß umdrehen – und weise auf alle Sendungen im deutschen Fernsehen (ohne Privatsender!) hin, die entweder als Spielfilm oder als Dokumentation irgendetwas mit Sex & Erotik zu tun haben.

Dafür benutze ich eine elektronische Fernsehzeitung, welche nach Einrichtung entsprechender Suchworte die gesamten Sendungstexte durchsucht, um so nicht nur auf den reinen Sendungstitel vertrauen zu müssen:

Free Image Hosting at www.ImageShack.us (Klick mich!)

Sendungen werden mehrfach angezeigt, wenn sie von mehreren Suchworten gefunden werden, also nicht wundern, daß einige Sendungen (oder ihre Wiederholungen) häufiger auftauchen. Die nummerierten Ordner zeigen die Suchworte, mit denen diese Treffer gefunden wurden.

Viel Spaß beim Nachforschen der Details und beim Anschauen. 🙂

Ausziehn, ausziehn (Theatertipp)

Regisseurin Gerburg Jahnke („Missfits“) hat den neuseeländischen Bühnen-Knüller „Ladies Night“ – der als britische Version unter dem Titel „Ganz oder gar nicht“ Kinoerfolge feierte – ins Ruhrgebiet verpflanzt und die Figuren ihren Darstellern auf den Leib geschrieben. Ihre Jungs heißen nicht Craig, Wesley, Graham oder Gavin, sondern Guido, Günni, Paco, Heiner, HP und Omega. Bevor sie den Chippendales Konkurrenz machen und die heimische Damenwelt in Ekstase versetzen, müssen die Nachwuchs-Stripper noch einige Probleme klären: Untereinander, mit ihren Frauen, den Kollegen und mit sich selbst.

(Quelle: Schmidts Tivoli: GANZ ODER GAR NICHT – Ladies Night)

Die Werbung für obiges Stück sah ich heute auf einem HVV-Bus. Und dann fiel mir ein, daß ich zumindest den Schlußstrip schon mal vor ein paar Monaten gesehen hatte – in der Sendung Ladies Night mit eben jener Gerburg Jahnke.

Geh‘ ich rein oder nicht? Der englische Kinofilm hat mir damals sehr gefallen – und nun kann man es sogar live und an deutsche Verhältnisse angepasst sehen, warum also nicht?

Welche Frau aus Hamburg geht mit rein, wenn ich die Karte spendiere? Bereits damals gab es nämlich Damen, die nicht in den Kinofilm rein wollten …

Liebte der Osten anders? (TV-TIPP: PHOENIX)

Die Gruppe der sexuell Aktiven, die mehr als viermal pro Woche mit ihren Partnern verkehren, war mit 38 Prozent in der provinziellen DDR genau doppelt so hoch wie im Westen. Und nicht nur die Beischlafhäufigkeit, auch die erotische Experimentierfreude schien ungleich ausgebildet. Immerhin hatten bereits 1972 bei einer repräsentativen, aber nie veröffentlichten Umfrage unter Leipziger Studenten fast sieben Prozent zu Protokoll gegeben, sie hätten schon an Partys teilgenommen, auf denen Sexpartner getauscht wurden.

(Quelle: PHOENIX – Liebte der Osten anders?)

Sendetermin
Fr, 06.07.2007, 22.15 Uhr

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das nicht schon kenne, daher nehme ich das nochmal auf.

Nachtrag, 06.07.2007, 18:39 Uhr:
Äh, habe ich doch schon aufgenommen, aber noch nicht geschaut, daher kam es mir vom Namen her bekannt vor, aber inhaltlich nicht so ganz … 😉

Topless or not – that is the question (Posting in German only)

Gestern stand ich anlässlich eines sehr interessanten Gesprächs recht lange am Hamburger Rathausmarkt.

Dabei fiel mir aus den Augenwinkeln auf, dass scheinbar der „Tag der prallen Möpse“ stattfand, denn noch nie hatte ich einen derartig hohen Anteil von so brustreichen Damen in so kurzer Zeit gesehen. Mit diesem erfreulichen Eindruck von gestern im Kopf erblickte ich heute beim Einkaufen auch den einen oder anderen tieferen Ausschnitt.

Und da kam in mir die neugierige Frage auf, was passieren würde, wenn Frauen plötzlich auch mit freiem oder zumindest extrem gering bekleidetem Oberkörper in der Öffentlichkeit bewegen könnten, ohne daß jemand daran Anstoß nehmen würde. Die zur Schau gestellte Großmopsigkeit deutet zumindest auf eine derartiges Bedürfnis hin, auch die tiefen Dekolletés erscheinen mir als abgeschwächter Vorzeigewunsch mit ähnlicher Absicht.

Abgesehen von sportlichen Gründen (Joggen u.ä.) oder den Situationen, wo Berufs- oder Schutzbekleidung benötigt wird, sollte es doch in allen anderen Situationen grundsätzlich möglich sein – so meine Überlegungen. Männer machen es außerdem im Sommer auch – wieso diese Ungleichbehandlung in diesem Punkt?

Dabei hatte ich auch diesen Artikel aus dem ZEIT-Sexblog im Kopf, der allerdings nur die Situation in den USA darstellt, wo ja schon das öffentliche Stillen von Kindern als anstößig gilt in bestimmten Bevölkerungskreisen.

Aus diesen ganzen Gedankengängen heraus kam ich zu folgender Frage, die ich hier meine Leserinnen stelle: wenn ihr topless durch die Gegend laufen könntet in Alltags-Situationen wo keine klimatischen Gründe (Hitze, Kälte, Nässe) oder die oben dargestellten Ausnahmen vorliegen – würdet ihr es machen, wenn ihr keine Nachteile zu befürchten hättet?

Oder anders gefragt: Titten raus, weil es Spaß bringt – wer macht mit? Ich habe irgendwie nämlich immer öfters den Eindruck, von nicht wenigen Damen mit leise unterdrücktem Hang zum Exhibitionismus umgeben zu sein.