Frankenstein-Weib

Im Rahmen eines eintägigen Meetings waren wir alle in einen Raum gesperrt – ca. 16 Teilnehmer aus allen möglichen Firmen.

Für meinen zufällig gewählten Sitzplatz an der Mittelachse des großen ovalen Konferenztisches hatte es sich so ergeben, daß alle sechs weiblichen Teilnehmer mir gegenüber saßen. Daher musste ich den halben Tag sowieso bei ihren Redebeiträgen rüberschauen, wenn nicht gerade von vorne etwas kam.

Von den sechs Frauen, gefielen mir drei äußerlich recht gut – aber nicht in allen Punkten. Die eine war lecker groß, hatte aber eher ein Durchschnittsgesicht. Die andere hatte mördergut verpackte Titten und einen klasse verpackten Arsch, aber ein sehr künstlich wirkendes Gesicht. Und die dritte hatte ein auffallend attraktives Gesicht, einen geilen Arsch, war aber im Vergleich zu den anderen beiden recht klein und hatte im Verhältnis zur Körpergröße eher kleine Brüste.

Je länger das Meeting lief, desto mehr formte sich vor meinem geistigen Auge eine Mischung aus den drei Frauen. Die Größe der einen, das Gesicht und den Arsch der nächsten, und die Mördertitten der dritten.

Am Ende des Meetings wurde mir dann bewusst, wie sehr ich mir während den endlosen Detaildiskussionen einzelner männlicher Teilnehmer aus den anwesenden Damen ein „Wunschweib“ zusammenphantasiert hatte. Auffallend war übrigens, daß alle drei eine Pferdeschwanz-Frisur trugen und eine ähnlich dunkle Haarfarbe hatten. Vielleicht war das der Auslöser dafür, die drei einfach miteinander zu „vermischen“?

Ein Kommentar zu “Frankenstein-Weib

  1. Tja, so ist das nun mal, irgendwo findet man immer Mängel, wird die Perfektion knapp verpasst. Das ist aber auch irgendwie wieder ganz spannend, denn wenn alle Menschen perfekt aussähen, könnte man sich ja nicht solchen Gedankenspielen hingeben, nicht wahr?

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