TV-Tipp: Themenabend „Playboy World“ bei ARTE

Im Dezember 1953 veröffentlichte Hugh Hefner die erste Ausgabe seines Männermagazins „Playboy“. Das Heft mit seiner Mischung aus Sex und Lifestyle war von Anfang an ein Erfolg, obwohl es im prüden Amerika immer wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Bevor der Themenabend die Geschichte des „Playboy“ erzählt, zeigt er zum Auftakt die Biografie „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ über den Herausgeber des „Hustler“, Amerikas schärfste „Playboy“-Konkurrenz.

(Quelle: ARTE: Themenabend „Playboy World“)

Welch putzige Ansammlung von Zufällen! Heute nachmittag stieß ich auf einen Dienst, der jeweils eine gedruckte Playboy- und Penthouse-Ausgabe für iPhones anbietet – über einen Computernachrichtendienst.

In der daraufhin durchgeblätterten US-Penthouse-Ausgabe vom April 2008 fand ich dann einen Artikel über Jonathan Fin, den ich hier ja schon im Dezember erwähnt hatte.

Und dann kommt gemäß obiger Ankündigung noch eine Playboy-Dokumentation – alles an einem Tag. Sachen gibts …

Märchen-Titten

Eigentlich schaute ich eben nur das Sonntagsmärchen im Kinderkanal (KIKA) an, weil der sowjetische Märchenklassiker „Feuer, Wasser und Posaunen“ (UdSSR 1968) ganz witzig war. Es war eben kein lahmer Märchenfilm mit Moral, sondern durchaus selbstironisch, was sowohl die Figuren als auch die nationale Herkunft des Filmes anging.

Die erstaunlichste Entdeckung machte ich allerdings auf dem dort verwendeten „Märchen-Fernseher“ – er zeige ein Pausenbild mit Titten. Wenn man sich mal die Frauenfigur in der Mitte dieses Märchen-Fernsehers genau anschaut, hat diese nicht nur große Brüste, sondern auch auffällig große Brustwarzen:

Als ich das zum ersten Mal sah (diese Fernsehszene tauchte mehrfach auf – erst die Frauenfigur, dann eine Überblendung auf die jeweilige entfernt stattfindende Szene), entfuhr mir ein anerkennender Ruf für eine derartig detaillierte Brustdarstellung.

Was wollten uns die Filmschaffenden damit bloß mitteilen? Mir gefällt es durchaus, ich sehe bloß so wenig Bezug zum Märchen, und ich finde es auch nicht anstössig. Bloß überraschend.