Blödeleien (3)

Fickhasi sucht Fickhäsin.

Schepperte im Kopf, und da war obiges plötzlich da. Wird wohl langsam Frühling, oder wieso springt mir sowas zur Zeit öfters in den Kopf? Oder hat der heutige Spaziergang im Stadtpark einen Schalter umgelegt?

Treppen-Stopper

Sie stieg die Treppe hinauf. Wir gingen die Treppe hinunter.

Sie schien in Eile zu sein. Wir bummelten einfach durch die Europa-Passage.

Sie hob ihre sehr großen Brüste durch ihr tiefgeschnittenes Dekolleté deutlich hervor, durch den schnellen Gang wippten sie sichtbar. Wir kamen am unteren Ende der Treppe an und starrten uns nach diesem Anblick erstmal gegenseitig an.

Ich fragte meine Begleiterin, ob wir gerade eine Kuh auf zwei Beinen gesehen hätten, da die Brüste fast schon Eutergröße gehabt hätten. Sie antwortete, dass sie sich genau das auch eben gefragt hätte.

Nach dieser gemeinsamen Feststellung sind wir dann weiter gebummelt.

Papst dreht weiterhin am Rad (Update 1)

Millionen Menschen sind in Afrika an der Krankheit gestorben, doch Benedikt XVI. sieht in Präservativen keinen geeigneten Schutz. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche empfiehlt dagegen christliche Tugenden als Schutz vor Ansteckung.

(Quelle: FTD.de – Papst auf Afrika-Reise: „Kondome verschlimmern Aids-Problem“ – International)

Mit einer so stark ignoranten Weltsicht kann man natürlich auch nach Afrika reisen. Und den dort Menschen weiterhin raten, eine unsichtbare Krankheit mit multiplen auch nicht-sexuellen Ansteckungswegen einfach durch sexuelle „Enthaltsamkeit“ zu bekämpfen.

Sehr deutlich ignoriert er damit eigentlich auch jeglichen medizinischen Fortschritt der letzten paar hundert Jahre und stellt sich auf das Niveau der Pestgläubigen aus dem finstersten Mittelalter. Obwohl mir gerade einfällt, dass die wirklich noch nicht das Wissen für die Bekämpfung hatten – er aber schon.

Insofern ist er sogar schlimmer als die damaligen Menschen, denn er stellt sich damit gegen den globalen Fortschritt der gesamten Menschheit, während sie damals „nur“ Unschuldige in ihrer Panik umgebracht haben.

Schämen sollte er sich dafür. Auch für die Ignoranz gegenüber dem Leid.

Update 1 vom 18. März 2009, mittags:

Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hat Papst Benedikt XVI. deutlich widersprochen. In der Diskussion über die Bekämpfung der Aids-Epidemie in Afrika schrieb Jaschke für die „Zeit“: „Wer Aids hat und sexuell aktiv ist, wer wechselnde Partnerschaften sucht, muss andere und sich selber schützen.“

(…)

Jaschke schrieb in seinem Beitrag: „Die Kirche steht nicht in einer finsteren Anti-Kondom-Ecke, von der aus sie die Menschen einschüchtern will.“

(Quelle: Hamburger Abendblatt – Kondome: Hamburger Bischof widerspricht dem Papst)

Der obige Artikel hat mich sehr gefreut. Stimmen aus Gesellschaft und Gesellschaft erteilen unisono einen Ordnungsruf an Papst Benedikt, und der aus Hamburg kommt sogar aus den eigenen Reihen. Wird langsam Zeit für eine Wachablösung in Rom, habe ich den Eindruck. Der alte Mann wird immer wirrer – oder er ist ein religiöser Extremist. Egal was davon zutrifft, nimmt die Summe an Fehlleistungen und -einstufungen ständig zu.

TV-Tipps: Änderung

Da die Tipps nach der jeweiligen Woche nicht mehr wichtig sind, habe ich sie auf eine sogenannte „Seite“ umgelagert, die jede Woche aktualisiert wird, anstatt sie nach alter Blog-Manier aufzubewahren. Alte Wochen-Tipp-Artikel lösche ich daher.

Der Zugriff erfolgt nun durch den Reiter oberen Rand mit dem nicht schwer zu erkennenden Namen. 😉

Brasilien: Kirche und Kinderficker (Update 1)

Bei einer erst neunjährigen Brasilianerin sind am Mittwoch Zwillinge abgetrieben worden.

(…)

Die katholische Kirche Brasiliens hatte gefordert, das Mädchen solle die Zwillinge austragen. Der Rechtsanwalt der Erzdiözese von Olinda und Recife, Marcio Miranda, sagte: „Wir halten das für Mord. Das Gesetz Gottes lautet: Du sollst nicht töten.“

(Quelle: Hamburger Abendblatt: Neunjährige treibt nach Vergewaltigung Zwillinge ab)

Ein sexuell missbrauchtes Mädchen sollte die Schwangerschaft austragen, welche ihr vergewaltigender Vater verursacht hatte. Hallo? Gehts noch, liebe katholische Kirche in Brasilien? Ein Kind soll Kinder bekommen? Das Drama des Opfers soll noch verlängert werden? Und die Kindesmutter soll vorsätzlich gefährdet werden, da in diesem Alter grundsätzlich von einer Risiko-Schwangerschaft auszugehen ist, zumal auch noch Zwillinge anstanden?

Ich glaube, es hackt!

Und diese verlogene Begründung mit dem „Gesetz Gottes“ geht mir besonders auf den Sack. Die Verfechter der nach meiner Ansicht schon immer willkürlichen Einstufung eines Schwangerschaftsabbruchs als Tötung zeigen in diesem speziellen Fall erneut ihr pervertiertes Gesicht. Unter Missachtung aller gesellschaftlichen, medizinischen und psychologischen Erkenntnisse wollen sie einfach nur ein Gebot durchpauken, egal wie schlimm die Umstände der Zeugung waren und egal was dabei mit dem Opfer passiert. Nächstenliebe? Pustekuchen!

Das sie mit dieser lausigen Nummer eigentlich selbst gegen das dritte Gebot verstoßen (Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.) ist diesen Flachpfeifen wohl noch nicht aufgefallen. Aber was will man von Menschen erwarten, welchen eine Geburt wichtiger ist als ein Kindesmissbrauch?

Update 1 vom 6. März 2009, mittags

Die katholische Kirche in Brasilien hat die Mutter eines neun Jahre alten Mädchen exkommuniziert, das nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung durch ihren Stiefvater ihre Zwillinge abgetrieben hatte. Auch das Ärzteteam, das sie behandelte, wurde aus der Kirche ausgeschlossen.

(…)

Aufgrund des allgemeinen Abtreibungsverbots lassen nach Behördenschätzungen jährlich rund eine Million Frauen heimlich abtreiben, tausende sterben dabei. Versuche des Gesundheitsministeriums, die Gesetze zu liberalisieren, scheiterten bisher am Widerstand der katholischen Kirche.

(Quelle: Mutter von Vergewaltigungsopfer exkommuniziert | tagesschau.de vom 06. März 2009)

Eine Million von der Kirche für illegal erklärte Abtreibungen ziehen tausende (ehemals wirklich bei Bewusstsein gewesene) Tote nach sich. Wer ist hier eigentlich der tatsächliche Mörder?

Das riecht nach Sippenhaft seitens der katholischen Kirche, wenn nun sowohl die Mutter als auch das Ärzteteam exkommuniziert wird. Gleichzeitig stellt sie sich über die Gesetze Brasiliens, wenn sie den Vorrang der Gottesgesetze über die weltlichen betont. Bei islamischen Ländern wird immer aufgeschrien, wenn sie einen sogenannten „Gottesstaat“ erreichten, und bei den Katholiken soll das Primat der Kirche über den Staat in Ordnung sein? Nicht erst jetzt ist ihnen scheinbar jedes Maß für Menschllichkeit verloren gegangen.

Könnte man diese Kirche nicht auch des Landes verweisen wie diesen blöden Pius-Fascho-Bischof?

Frauen sind auch Voyeure – aber anders

(…)

Schliesslich gibt es als Drittens bei den Frauen den «split» zwischen körperlicher und mentaler Erregung. An dieser Spaltung ist bekanntlich bisher auch die Suche nach einem Viagra für Frauen gescheitert: Bei Männern genügt es, die Blutzufuhr im Penis zu stabilisieren, weil die subjektive Erregung damit übereinstimmt. Bei Frauen erwies sich dasselbe Verfahren als nutzlos: Die Durchblutung der Vagina bleibt wirkungslos, wenn die subjektiv wahrgenommene Erregung nicht vorhanden ist.

(…)

«Es ist eine verbreitete falsche Vorstellung, dass Frauen von visuellen Reizen weniger stark erregt werden als Männer.»

(Quelle: Niemand weiss, was Frauen wünschen (Wissenschaft, NZZ Online vom 01.03.2009))

Obiges Erkenntnisse möchte ich gerne unterstreichen. Nach meinen eigenen Erfahrungen sehe ich das nämlich sehr ähnlich. Frauen, die mir anfangs schilderten, das Pornos nicht gar nicht anmachen würden, waren später vom Gesehenen sehr angemacht. Allerdings habe ich mir auch die Mühe gemacht, nicht irgendetwas zu zeigen, sondern schon auf Qualität in Bild, Handlung und Geschlechterverhältnis geachtet – und einen Bezug zu mir hergestellt. Indem ich erklärte, was mir gefällt und ggf. auch nicht gefällt, habe ich das Gezeigte greifbarer und verständlicher gemacht. Man konnte sich gemeinsam daran erfreuen, sei es nun Belustigung, Erregung oder Übereinkunft, zu schrottige Sachen nicht sehen zu wollen.

Und das alles zusammen hat dann in den positiven Fällen zu einer gesteigerten Erregung bei den Damen geführt. Nach meiner Ansicht reicht es ja sowieso nicht aus, eine Dame zwischen den Beinen zu vögeln – zuallererst sollte man sie zwischen den Ohren vögeln. Sprich: ihren Kopf erreichen und erregen, der erfreuliche Rest ergibt sich dann meistens wie von selbst.

Das Putzige daran ist ja, dass der Körper oft früher reagiert als der Kopf. 😉