Warten auf den besten Sex, den besten Partner

Sie werden Mitglied in Liebesgruppen, Liebessekten. Sie nehmen an Orgien teil. Sie sind Mitglied in Orgienvereinen, Swingerclubs. Sie weigern sich, länger als eine Woche unglücklich zu sein – und trennen sich also. Sie weigern sich, länger als zwei Stunden ihre Sehnsucht auszuhalten – und haben Sex mit Unbekannten. Sie sitzen onanierend vor dem Computer.

(…)

Es gehört zum evolutionären Programm vieler partnerwählender Säugetiere, die Entscheidung für einen Partner so lange wie möglich hinauszuzögern. Das Sprödigkeitsverhalten, wie Tierforscher sagen, also Warten auf etwas Besseres, ist durchaus vernünftig.

(Quelle: Tagesspiegel: Wir sind so frei, von Sven Hillenkamp)

Auch wieder ein schöner nachdenklicher Artikel.

Frauen und ihr Loch (Interview-Hinweis)

Stuttgart – Das weibliche Geschlechtsteil ist im allgemeinen Bewusstsein eine „Leerstelle“, ein „Loch“. Die Autorin Mithu M. Sanyal stellt in einem Buch die Kulturgeschichte der Vulva dar – und plädiert für eine Enttabuisierung des Feuchtgebiets.

(Quelle: Schattendasein weibliches Genital: Expedition ins Feuchtgebiet – Stuttgarter Nachrichten online)

Sehr lesenswertes Interview aus den Stuttgarter Nachrichten. Lesebefehl!