News: Frauen treiben es gerne lange, ausführlich und wollen darüber sprechen

(…) Nur wenn sich beide Partner regelmäßig und gezielt mehrere Stunden Zeit für Zärtlichkeit nähmen, ließe sich über die Jahre eine erfülltes Sexualleben gewährleisten, so der Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch.

(…) «Der moderne Mann ist oft gehemmt und scheu und würde intime Dinge gern im Geheimen abwickeln. Frauen wollen aber darüber reden.»

(…) «Das zentrale Problem in vielen Beziehungen ist nach wie vor mangelnde Kommunikation über Sexualität. Wir haben in Deutschland keine angemessene Sprache für das, was Tatsache ist», erklärte Sigusch. Auch würden viele Frauen heute noch immer nicht über ihren Körper Bescheid wissen, geschweige denn die Männer.

(…) Diese längere Lebenserwartung werde sich in Zukunft in veränderten Partnerschaftsstrukturen niederschlagen: «Die Polyamorie, also das Zusammenleben mit mehreren Partnern gleichzeitig, wird zunehmen.»

(Quelle: ZEIT ONLINE: Wissenschaftler: Guter Sex will Weile haben)

Für diejenigen, denen Volkmar Sigusch noch kein Begriff sein sollte: es handelt sich bei ihm um einen der bedeutendsten Sexualwissenschaftler in Deutschland. Leider wurde im Rahmen seiner alterbedingten Ausscheiden aus dem von ihm geleiteten Frankfurter „Instituts für Sexualwissenschaft“ das selbige 2006 nicht mehr weitergeführt.

Nun zu seinen eigentlichen Aussagen. Ja, ja, und nochmals ja! Ich stimme ihm in ALLEN Aussagen vorbehaltlos zu, was ein eher seltener Schritt für mich ist. Aber meine eigenen Lebens-Erfahrungen haben zu den gleichen Schlussfolgerungen geführt. Oder besser – anfangs habe ich mich dazu verführen lassen. Später wurde ich dann selbst zum Verführer – und habe darüber und dabei gesprochen. Und nicht geschwiegen.

Was anfangs Frauen noch verwundert(e), wurde und wird dann sehr oft mit großer Freude angenommen. Einfach mal über Sex sprechen, sich austauschen, darüber diskutieren – als Thema! Außerdem lässt sich auf dieser Weise der gemeinsame Sex auch verlängern – ein Wechselspiel von Kommunikation und sexuellem Handeln erzeugt eine angenehme „Welle“, auf der sich freundlich ganze Tage miteinander verbringen lassen. Hätte ich stets nur stumm wie eine Sprotte in der Kiste meine „Nummer“ durchgezogen, wäre es für beide Teilnehmer wohl deutlich weniger angenehm verlaufen.

Ach ja, liebe mitlesende Männer – ich habe dabei nicht meine wie auch immer geartete Männlichkeit verloren, als ich mich verstärkt darauf konzentrierte, es für die jeweilige Frau mehr als nur angenehm zu gestalten. Frei nach dem Motto: „gebe ich mit offenem Herzen viel, dann bekomme ich auch viel zurück“ ist die ganze Palette von zart bis hart durchspielbar. Mal bin ich dominanter, mal eher devot, wenn ich mal diese Schubladen bemühen darf.

Und ich lege mich nicht fest auf eine Rolle oder Strategie. Das kommuniziere ich auch: Sex hat was mit momentaner Stimmung und Umgebung zu tun – auf beiden Seiten. Daher kann Sex gar nicht immer gleichförmig verlaufen, denn ansonsten wäre ich ein mehr oder weniger gefühlsloser und un-empathischer Klotz.

Forschen, schauen, spielen – Körpererfahrungen machen gehört einfach zu einem guten sexuellen Selbstwertgefühl dazu. Scheinbar geht das vielen Frauen immer öfters verloren. Daher animiere ich auch zur Selbsterforschung, Selbsterfahrung und natürlich zur Selbstbefriedigung. Aber nicht das schnell hingehuschte Nümmerchen, sondern die ausführlich Beschäftigung mit dem eigenen Körper, denn der hat mehr zu bieten als Loch und Titten, um es mal sehr direkt auszudrücken.

Für die Polyamorie erwarte ich ähnlich wie Sigusch eine deutliche Zunahme. In all den Jahren sind mir immer mehr Frauen untergekommen, die sich nicht nur mit einem Partner zufrieden gegeben haben, sondern durchaus mit mehreren engere Beziehungen pflegten, mal offen, mal verdeckt. Aber immer war die Haupttriebfeder, sich mit allen gut zu verstehen, jedem auf seine Art.

So, und wie zerren wir nun die ganzen (noch) unverständigen Männer mit ins Boot?

Schnee-Weisheiten

Dem echten Winterwetter ist es zu verdanken, dass in Hamburg in den letzten Wochen nicht nur Schnee gefallen ist, sondern auch liegen geblieben ist. Denn meisten schmilzt er hier so schnell, dass man ihn gar nicht zum Hinterlassen von Nachrichten auf Autos nutzen kann.

Daher ist folgende Botschaft umso erfreulicher, was sowohl ihre pure Existenz als auch ihren Inhalt angeht. Sie entdeckte ich vor zwei Wochen abends auf einem VW-Bus:


(mit Blitz, besser als Schneeschrift erkennbar)


(ohne Blitz, Text besser lesbar)

Dem ist inhaltlich nichts hinzuzufügen. 😉

Wortspiele (1)

Gerade eben überquerte eine Frau vor mir die Straße, die einen so schönen Arsch hatte, dass ich ihn spontan „Spassarsch“ getauft habe. Das kann man übrigens auch laut sagen. Schönes neues Wort. Und tschüss!

(Quelle: eigene Videonotiz vom 19.09.2009)

Die obige Videonotiz entdeckte ich soeben auf meinem Mobiltelefon, wo ich sie bisher irgendwie übersehen hatte. Aber da sie quasi schon abtippfertig ausformuliert war, musste ich den Inhalt nur noch transkribieren. 😉