Am Ringfinger sollt ihr sie erkennen

Es gab deutliche Unterschiede: Der Australopithecus, der vor etwa drei bis vier Millionen Jahren lebte, war sichtbar monogamer als der wesentlich ältere Ardipithecus und der sehr viel jüngere Neandertaler. Letzterer war wohl deutlich dominanzorientierter und bevorzugte mehr wechselnde Sex-Partner als der moderne Mensch – falls er sich wirklich der Länge seines Ringfingers entsprechend verhielt. Emma Nelson kommt zu dem Schluss:

„Man nimmt an, dass pränatale Androgene die Gene beeinflussen, die für die Entwicklung der Finger, Zehen und des reproduktiven Systems verantwortlich sind. Wir konnten kürzlich zeigen, dass promiskuitive Primaten-Spezies verstärkt einen längeren Ring- als Zeigefinger hatten, während es bei monogamen umgekehrt war.“

(Quelle: Telepolis: Anderes Hirn und jede Menge Sex)

Aha? OK, meine Ringfinger sind länger als meine Zeigefinger. Ach, ich bin also genetisch dominiert? 😉

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