Sexualassistenz reloaded

Erst lese ich in der Berliner Zeitung den Artikel Sexualbegleiterin Anna: Für viele Pflegebedürftige bin ich die erste Nackte im Leben, und wenige Minuten findet meine digitale Fernsehzeitung „TV Browser“ dann den Film The Sessions – Wenn Worte berühren, der heute Abend im Bayerischen Fernsehen gezeigt wird.

Mein eigener Artikel Was tun, wenn der Sex fehlt? zu diesem Thema ist schon bald 9 Jahre alt.

Ist die Zeit endlich reif dafür? Wäre wünschenswert.

 

2017-01-19 18:57:26 – Nachtrag nach dem Ansehen des Films und späterem Nachdenken über zwei Aussagen der weiblichen Hauptfigur Cheryl:

  1. Sie begrenzt die Anzahl der Sitzungen auf maximal sechs.
  2. Der Unterschied zwischen Ihr und einer Prostituierten wäre, dass die Prostituierte will, dass er als Besucher wiederkommen würde. Sie will das nicht. Sie will ihm beibringen, seine eigenen sexuellen Gefühle kennen zu lernen, damit er sie mit einer zukünftigen Partnerin teilen können sollte.