Schnee-Weisheiten

Dem echten Winterwetter ist es zu verdanken, dass in Hamburg in den letzten Wochen nicht nur Schnee gefallen ist, sondern auch liegen geblieben ist. Denn meisten schmilzt er hier so schnell, dass man ihn gar nicht zum Hinterlassen von Nachrichten auf Autos nutzen kann.

Daher ist folgende Botschaft umso erfreulicher, was sowohl ihre pure Existenz als auch ihren Inhalt angeht. Sie entdeckte ich vor zwei Wochen abends auf einem VW-Bus:


(mit Blitz, besser als Schneeschrift erkennbar)


(ohne Blitz, Text besser lesbar)

Dem ist inhaltlich nichts hinzuzufügen. 😉

Neue Freunde in der Hose

Habe mir drei neue Boxershorts gekauft. Und eben die anhängenden Schildchen abgeschnitten. Danach nahm ich sie in eine Hand, um sie gemeinsam zu entsorgen, wobei sie dicht zusammenlagen. Noch eine Handbewegung, und weg sollten sie sein.

Doch halt! Zum ersten Mal las ich die Produktnamen auf den Etiketten:

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QuickPost

Gerd, Ernest und Erik würde ich also demnächst drunter tragen? Ich lachte. Die Namen waren denen aus IKEA-Katalogen ziemlich ähnlich. Zudem hatte ich noch nie Unterwäsche mit Männernamen gesehen. Aber nun gut, dachte ich.

Und plötzlich kam ich auf die doofe Idee für einen Anmachspruch:

„Hey Baby, mein Freund Erik/Ernest/Gerd will Dich kennenlernen, hast Du Zeit?“ 😉

Frankenstein-Weib

Im Rahmen eines eintägigen Meetings waren wir alle in einen Raum gesperrt – ca. 16 Teilnehmer aus allen möglichen Firmen.

Für meinen zufällig gewählten Sitzplatz an der Mittelachse des großen ovalen Konferenztisches hatte es sich so ergeben, daß alle sechs weiblichen Teilnehmer mir gegenüber saßen. Daher musste ich den halben Tag sowieso bei ihren Redebeiträgen rüberschauen, wenn nicht gerade von vorne etwas kam.

Von den sechs Frauen, gefielen mir drei äußerlich recht gut – aber nicht in allen Punkten. Die eine war lecker groß, hatte aber eher ein Durchschnittsgesicht. Die andere hatte mördergut verpackte Titten und einen klasse verpackten Arsch, aber ein sehr künstlich wirkendes Gesicht. Und die dritte hatte ein auffallend attraktives Gesicht, einen geilen Arsch, war aber im Vergleich zu den anderen beiden recht klein und hatte im Verhältnis zur Körpergröße eher kleine Brüste.

Je länger das Meeting lief, desto mehr formte sich vor meinem geistigen Auge eine Mischung aus den drei Frauen. Die Größe der einen, das Gesicht und den Arsch der nächsten, und die Mördertitten der dritten.

Am Ende des Meetings wurde mir dann bewusst, wie sehr ich mir während den endlosen Detaildiskussionen einzelner männlicher Teilnehmer aus den anwesenden Damen ein „Wunschweib“ zusammenphantasiert hatte. Auffallend war übrigens, daß alle drei eine Pferdeschwanz-Frisur trugen und eine ähnlich dunkle Haarfarbe hatten. Vielleicht war das der Auslöser dafür, die drei einfach miteinander zu „vermischen“?

Computer mögen keinen Sex

Im Berliner Werk von Bayer-Schering-Pharma ist es nach einer Computerpanne zu einem beispiellosen Produktionsstopp gekommen. Wie eine Unternehmenssprecherin inzwischen gegenüber dem Tagesspiegel bestätigte, fielen bereits am Wochenende mehrere Schichten „aufgrund eines technischen Defekts im Datenverarbeitungssystem“ aus.

(…)

Den Schaden, der dem Konzern durch den Ausfall entstanden ist, wollte die Sprecherin nicht beziffern. Die Nachfrage nach Produkten von Bayer-Schering-Pharma, vor allem nach Verhütungspillen wie Yasmin oder Yaz, die in Berlin produziert werden, sei zurzeit aber sehr hoch.

(Quelle: Heise.de: Computerpanne legt Antibabypillen-Produktion bei Schering lahm)

Liege ich mit der Spekulation in meiner Überschrift richtig? Oder wie ist es zu erklären, daß die Produktion schon mehrere Tage ausfällt?

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Ein Sexdämon

Ein Dämon geht um in Tansania und der will nur das Eine. Am liebsten geht er auf schlafende Männer los. Viele Dorfbewohner haben nun ihren Mut verloren und verbringen die Nacht gemeinsam im Freien – nur ihre Ehefrauen vermuten etwas ganz anderes hinter dem Spuk.

(aus: Tansania: „Sexdämon“ quält am liebsten Männer | tagesschau.de)

Heute morgen hörte ich diese Nachricht auch im Deutschlandfunk und fand sie ausgesprochen witzig. Und ich stimme den Frauen darin zu, daß es sehr auffällig ist, was die Kerle da machen – jede Nacht versammeln sich die Männer und sitzen am Feuer.

Wird da am Ende etwa Sex-Verzicht unter einer ganze anderen Flagge durchgezogen? Der Artikel verweist ja auf einen Zauberer, der das alles ganz logisch erklärt …

PS: Der Name des Dämons gefällt mir am meisten: „Popo Bawa“. Ich weiß, ich soll keine Witze über anderen Sprachen machen, aber das PASST einfach zu gut.

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Geräte-Sex

Saß eben am Küchentisch und aß eine soeben dem Herd entsprungene Pizza. Da fiel mein Blick auf den Herd. Rechts auf seiner Frontplatte steht der Gerätename: "Competence". Aha, dachte ich, ich habe also einen kompetenten Herd? Dann schweifte der Blick nach links zum nächsten Gerät. Dort steht die Waschmaschine. Auf ihrer Frontplatte steht unterhalb des Gerätenamens "dessous and more".

Mir wurde schlagartig klar, was da für eine Mischung in meiner Küche entstanden war. Der Herd und die Waschmaschine! War mir bisher gar nicht aufgefallen. Was passiert wohl, wenn Competence und Dessous aufeinandertreffen, war mein nächster Gedanke.

Und was machen die eigentlich, wenn ich mal nicht da bin? Vermutlich das gleiche wie die Möbel.

(Möbellink via ZEIT Sexblog)