Wortspiele (9)

Der Begriff „Fräulein“ wird hierzulande fast nur noch im Umgang mit garstigen Kleinkindern verwandt. In Frankreich hat sich die Bezeichnung dagegen in vielen Lebensbereichen gehalten, Emanzipation hin oder her. Doch nun nimmt die Zahl der Frauen zu, die meinen, es müsse endlich Schluss mit „Fräulein“ sein.

(Quelle: Schlusslicht: Fini mit Mademoiselle! | tagesschau.de)

Ich las diese Einleitung, und schon entsprang meinem morgendlich noch halbmüden Hirn ein neuer Begriff, da ja mit dem alten endlich Schluss sein soll …

Mösemoiselle

Habe doch etwas länger mit mir selbst gerungen, ob ich dieses Wortspiel veröffentlichen sollte, aber letztendlich hat meine Zeigefreudigkeit gewonnen. 😉

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Lese-Tipp: Umgang mit der eigenen Geilheit

Ich möchte es selbst entscheiden können, wann wo und wie ich mit jemandem Sex habe (so wie derjenige auch selbst entscheiden kann).

(Quelle: Ayleen Saskia Habersfeld: Sex gegen Geld – na und? | Telepolis)

Ein herrrrrlicher Artikel. Offen, klar, selbstbewusst und vor allem zielführend & hilfreich. Auch einige (grün bewertete) Kommentatoren geben dem Artikel eine deutlich größere Perspektive.

Wir sind ganz schön doof, dass wir uns sexuell so einkesseln lassen von den Kleindenkern …

Religiös ficken tut weh

Einer neuen Studie nach unterscheiden sich Christen in ihren sexuellen Aktivitäten wenig von Agnostikern und Atheisten, fühlen sich dabei aber schlechter

Der Psychologe Darrel W. Ray wurde 2009 mit seinem Buch The God Virus bekannt. Sein nächstes Werk soll Sex and God heißen. Anlass dazu bot ihm seinen eigenen Angaben nach der Anschein, dass Religionen geradezu von der menschlichen Sexualität besessen sind und von der Abtreibung über die Homosexualität bis hin zur Masturbation Kontrolle darüber ausüben wollen.

(Quelle: Hitparade der Schuldgefühle | Telepolis)

Diesen Eindruck hatte ich ständig, als ich im Deutschlandfunk längere Zeit und häufiger die Religions-Nachrichtensendung „Tag für Tag, Aus Religion und Gesellschaft“ (Audio on Demand)hörte. Ständig ging im Kern sehr darum, wer mit wem fickt – und wer es lassen soll. Und aus welchen moralischen Gründen.

Warum sind die da so manisch hinterher?!?

Wortspiele (7)

Wie das Unternehmen jetzt einräumen musste, hat die im Ergo-Versicherungskonzern aufgegangene Hamburg Mannheimer (HMI) für ihre besten 100 Vertreter eine rauschende Sex-Party in Budapest organisiert.

(Quelle: Handelsblatt: Wie Herr Kaisers Truppe feierte)

Würde es das Unternehmen „Hamburg Mannheimer“ noch geben, wäre mein Vorschlag, es in „Hamburg Schwanzheimer“ umzubenennen. Und was mich am meisten an nun aufgedeckten Sex-Skandal freut, ist der Umstand, dass ich diesen Namen bereits vor Jahren erdacht habe, weil ich ihn schon damals passender fand. 😉

Jugendschutz a la Deutschland: Internet-Öffnungszeiten

Die Novellierung des Jugendmediendienstestaatsvertrags (JMStV) sieht vor, dass ab 2011 jeder Anbieter seine Webseiten auf jugendgefährdende Inhalte hin überprüfen, klassifizieren und Maßnahmen zum Schutz der Jugend vor diesen Inhalten treffen muss. Die Klassifizierungsstufen beruhen dann auf den aus dem Filmbereich bekannten Altersfreigaben (ab 0, 6, 12, 16 und 18 Jahren).

(Quelle: heise online – Blog macht wegen neuem Jugendschutzgesetz dicht [Updates])

Dumm, dümmer, Deutschland. Jedenfalls gilt das für sogenannte „Spitzenpolitiker“, die sich derartigen Unsinn ausdenken. Mal gucken, wie das in der Praxis anläuft. Ich für meinen Teil habe einfach mal alles hier pauschal auf „ab 18 Jahren“ gesetzt.

Am Ringfinger sollt ihr sie erkennen

Es gab deutliche Unterschiede: Der Australopithecus, der vor etwa drei bis vier Millionen Jahren lebte, war sichtbar monogamer als der wesentlich ältere Ardipithecus und der sehr viel jüngere Neandertaler. Letzterer war wohl deutlich dominanzorientierter und bevorzugte mehr wechselnde Sex-Partner als der moderne Mensch – falls er sich wirklich der Länge seines Ringfingers entsprechend verhielt. Emma Nelson kommt zu dem Schluss:

„Man nimmt an, dass pränatale Androgene die Gene beeinflussen, die für die Entwicklung der Finger, Zehen und des reproduktiven Systems verantwortlich sind. Wir konnten kürzlich zeigen, dass promiskuitive Primaten-Spezies verstärkt einen längeren Ring- als Zeigefinger hatten, während es bei monogamen umgekehrt war.“

(Quelle: Telepolis: Anderes Hirn und jede Menge Sex)

Aha? OK, meine Ringfinger sind länger als meine Zeigefinger. Ach, ich bin also genetisch dominiert? 😉