Deichtorhallen: Abstrakter Sex

Nun gab es zwar eine Menge Kunst mit ähnlichen Motiven auf dem Markt, aber Browns Bilder waren doch anders: Sie malte nicht nur Sex, sie tat es auf eine wirklich erstaunliche Weise, denn ihre Bilder waren keineswegs plakativ, sondern bereits auf halbem Wege zur Abstraktion, dabei aber noch gegenständlich genug, um recht genau erkennen zu lassen, worum es dabei ging. Sie wirkten pornografisch, aber waren zugleich voller Expressivität und Energie, erinnerten in ihrem Duktus an Jackson Pollock und an Willem de Kooning und sogar ein wenig an die verstörende Fleischeslust eines Francis Bacon.

(Quelle: Hamburger Abendblatt – Cecily Brown: „Malen ist für mich wie Sex“)

Noch eine interessante Ausstellung, zu der ich gerne in Begleitung gehen würde.

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